Ich übernehme die kommunikative Spur Ihrer Change-, Restrukturierungs-, M&A- und Digitalisierungsmandate. Im Hintergrund, auf Wunsch unter Ihrem Namen, ohne dass ein Senior Berater dafür seine Zeit auf die falsche Aufgabe verwendet.
Der bekannte Punkt
Die Analyse steht, der Zielzustand ist beschrieben, der Business Case gerechnet. Fachlich ist das Mandat sauber. Dann beginnt die Umsetzung, und plötzlich hängt alles an Fragen, die in keinem Projektplan auftauchen.
Der Lenkungskreis trägt die Entscheidung oft anders nach außen, als sie beschlossen wurde. Die Betroffenen im Restrukturierungsprojekt verstehen etwas anderes, als im Sozialplan steht. Der ERP-Rollout hakt an der Akzeptanz, obwohl die Software längst läuft.
Das ist ein Übersetzungsproblem, kein Methodikproblem. Und es entscheidet, ob Ihr Mandat als Erfolg oder als Fußnote endet, ganz gleich, welche Methodik dahintersteht.
Kommunikation ist selten das komplizierte Problem. Die Rechnung geht intern aus vier praktischen Gründen selten auf.
Zwischen beiden liegen Meister, Schichtführer und Teamleiter, die erklären müssen, was sie selbst gerade erst erfahren haben. Genau dort entscheidet sich, ob ein Mandat trägt, in der Halle wie im Büro.
Kommunikation ist eines der vier Kernelemente des Shopfloor Managements, neben Führung, Visualisierung und Problemlösung. In der Praxis ist es das Element, für das am seltensten jemand zuständig ist, unabhängig vom Ort.
Sie setzen die Wirkung von Kommunikation in Ihren eigenen Mandaten voraus. Schieben Sie den Regler auf Ihre Schätzung, dann sehen wir, wie nah Sie an der tatsächlichen Erhebung liegen.
Was diese Zahlen gemeinsam haben: Sie beschreiben alle denselben Hebel. Über die Wirkung eines Projekts entscheidet weniger die Qualität der Analyse als die Frage, ob die Menschen verstehen, warum sie etwas anders machen sollen, und ob ihre Führungskräfte das erklären können.
Widerstand ist fast nie Bequemlichkeit. Meistens ist es eine Frage, auf die niemand geantwortet hat.
Sie entscheiden, was Sie zukaufen. Manche Beratungen holen mich für die Change Story, andere für die gesamte Kommunikationsspur über die Mandatslaufzeit, von der Diagnose bis zum Rollout.
01Aus Ihrer Analyse wird eine Begründung, mit Anlass, Zielbild und einer Antwort darauf, was sich für den Einzelnen ändert. Als Kernnarrativ mit abgeleiteten Sprachregelungen für jede Ebene.
02Nach McKinsey steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit um das 6,3-Fache, wenn die Führungsebene abgestimmte Botschaften trägt. Ich bereite Sitzungen kommunikativ vor und formuliere Beschlüsse so, dass zwischen Sitzung und Belegschaft nichts verloren geht.
03Meister, Teamleiter und Abteilungsleiter sind die wichtigsten Übersetzer im Projekt und zugleich die am wenigsten unterstützten. Sie bekommen Gesprächsleitfäden, Antworten auf schwierige Fragen und einen Rahmen, in dem sie eigene Zweifel klären können, bevor sie vor das Team treten.
04Kommunikation ist eines der vier Kernelemente des Shopfloor Managements, neben Führung, Visualisierung und Problemlösung, und dasselbe Prinzip gilt für jeden Ort, an dem Menschen tatsächlich arbeiten. Ich gestalte Boards, Kurzformate und Aushänge so, dass sie nach der dritten Woche noch benutzt werden, in der Halle wie im Büro.
05Ich bereite die Botschaften des Unternehmens vor und bette sie in Kommunikation, die mehr Akzeptanz schafft. Abgestimmt mit Betriebsrat und Rechtsberatung, nie davor. Kein direkter Kontakt zu einzelnen Mitarbeitenden, das bleibt bei Ihnen und der Unternehmensführung.
06Nutzerkommunikation vor und nach Go-Live, sprachliche Begleitung der Schulungen, ein Kanal für die Fragen, die vor dem Rollout niemand stellt und danach alle haben.
07Wir sammeln die real vorgebrachten Einwände, sortieren sie nach Ursache und entwickeln Antworten, die niemanden vorführen. Dazu ein Rückkanal, über den Einwände sichtbar werden, bevor sie zu Verweigerung werden. McKinsey führt das Scheitern von rund 70 Prozent der Programme wesentlich auf internen Widerstand zurück.
08Am Ende soll das Unternehmen ohne uns weitermachen können. Interne Multiplikatoren werden befähigt, die Formate selbst zu führen, die Sprachregelungen fortzuschreiben und neue Themen nach demselben Muster zu bearbeiten. Das ist der Teil, der Ihr Mandat nachhaltig aussehen lässt.
Ich arbeite hinter Ihnen, nicht neben Ihnen. Auf Wunsch unter Ihrem Namen, in Ihren Vorlagen, als Teil Ihres Teams.
Keine Direktakquise bei Ihren Mandanten, weder während des Mandats noch danach. Das lässt sich vertraglich festhalten, und genau so handhabe ich es seit Jahren mit EFESO, m3 und Redpoint.
Dasselbe Prinzip gilt, wenn nicht eine Beratung das Mandat vergibt: Ich arbeite für den, der mich ins Unternehmen bringt, und bleibe dort, bis die Aufgabe erledigt ist.
Unternehmen, die selbst eine Marketingleitung auf Zeit suchen, finden alles dazu auf miramarketing.de: Fractional CMO und Interim Marketing Manager.
Portfoliounternehmen brauchen oft schneller eine Marketingführung, als sich eine Festanstellung besetzen lässt: vor einer Finanzierungsrunde, nach einem Zukauf, beim Markteintritt. Im Auftrag von Investoren übernehme ich die Marketingleitung auf Zeit, schärfe Positionierung und Botschaften und baue Strukturen auf, die nach mir weiterlaufen. Das gilt für Startups und Scale-ups genauso wie für etablierte Mittelständler im Portfolio.
Für Vakanzen, Elternzeit- und Krankheitsvertretungen oder die Zeit bis zur Besetzung einer Marketingleitung stehe ich als Kandidat zur Verfügung, im Mittelstand und in technischen Branchen. Kurze Anlaufzeit, klare Übergabe am Ende.
Erstgespräch
Kein Pitch, keine Rahmenvertragsverhandlung über Wochen. In den meisten Fällen sind wir nach dem zweiten Gespräch arbeitsfähig.
Sie schildern das Mandat, den Stand und die Stelle, an der es klemmt. Eine Stunde, unverbindlich. Danach sage ich Ihnen offen, ob ich der Richtige bin.
Ich sehe mir an, was bereits kommuniziert wurde, spreche mit zwei oder drei Personen aus verschiedenen Ebenen und benenne, wo die Übersetzung abreißt. Ergebnis ist ein Papier, das Sie auch im Lenkungskreis zeigen können.
Wir legen fest, welche der acht Bausteine gebraucht werden, in welchem Umfang und wer nach außen wie auftritt. Aufwand und Kosten stehen vorher fest.
Ich arbeite im Takt Ihres Projektplans mit, bin bei den relevanten Terminen dabei und liefere, was gebraucht wird. Ihr Projektleiter behält die Steuerung.
Interne Multiplikatoren werden befähigt, die Formate weiterzuführen. Sie bekommen die Materialien in bearbeitbarer Form, damit Ihre Beratung sie in künftigen Mandaten wiederverwenden kann.
EFESO Management Consultants, m3 management consulting, Redpoint.
Ein Hersteller aus der Fahrzeugeinrichtung hat in mehreren Werken Lean eingeführt. Ich war im Mandat der Leonardo Group tätig, als Teil des Beratungsteams. miraconsult trat dabei nirgends in Erscheinung, das ist das Modell, für das miraconsult steht: im Hintergrund, unter fremdem Namen. Der Übergang verlief ohne Kündigungswelle und ohne Gerüchteküche.
Andreas Enz
Über 25 Jahre B2B-Kommunikation, ausschließlich für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen. Davor Inhaber einer B2B-Werbeagentur in München, heute Berater, Interim Marketing Manager und Coach.
Ich kenne die Beratungsseite, weil ich für Beratungshäuser gearbeitet habe und ihre Arbeitsweise kenne. Und ich kenne die Werkshalle, weil ich Lean-Einführungen, Restrukturierungen und Technologiewechsel kommunikativ begleitet habe, bei Herstellern wie SCANLAB, Giesecke+Devrient und E.ON.
miraconsult ist die Marke, unter der ich diese Arbeit für Unternehmensberatungen anbiete. Sie gehört zu miramarketing Andreas Enz in München.
Nur wenn Sie es wünschen. Der Regelfall ist, dass ich als Teil Ihres Projektteams auftrete, in Ihren Vorlagen arbeite und über Sie abgerechnet werde. Manche Beratungen stellen mich ausdrücklich als Spezialisten vor, weil das ihre eigene Kompetenz unterstreicht. Beides funktioniert, die Entscheidung liegt bei Ihnen.
Durch eine vertragliche Zusage, die ich jederzeit unterschreibe: keine Direktakquise bei Ihren Mandanten während des Mandats und für einen vereinbarten Zeitraum danach. Praktisch wäre alles andere auch geschäftsschädigend, denn mein Zugang zu diesen Projekten läuft über Beratungen. Wer einmal abwirbt, bekommt kein zweites Mandat.
Interne Kommunikationsabteilungen sind auf Unternehmenskommunikation ausgelegt, also Presse, Marke, Positionierung. Change-Kommunikation im Projekt ist eine andere Disziplin: Sie läuft im Takt des Projektplans, arbeitet mit Widerstand statt mit Botschaften und endet, wenn das Projekt endet. Häufig arbeite ich mit vorhandenen Kommunikationsabteilungen zusammen, statt sie zu ersetzen.
Weniger die Größe entscheidet als die Anzahl der betroffenen Menschen und die Tiefe des Eingriffs. Eine Lean-Einführung in einem Werk mit 120 Beschäftigten braucht mehr kommunikative Begleitung als eine ERP-Ablösung in einer Verwaltung mit 40 Personen. Im Erstgespräch lässt sich das in zwanzig Minuten einschätzen.
In der Regel innerhalb von Tagen. Es gibt keine Ausschreibung, kein Account-Onboarding und keine interne Freigabekette. Auch ein Einstieg in ein laufendes Projekt ist möglich, das ist sogar der häufigere Fall. Meist werde ich gerufen, wenn die ersten Reibungen sichtbar geworden sind.
Ja. Post-Merger-Integration ist kommunikativ die anspruchsvollste Lage, weil zwei Belegschaften mit unterschiedlichen Erwartungen gleichzeitig angesprochen werden müssen und rechtliche Grenzen für das gelten, was vor dem Vollzug gesagt werden darf. Genau deshalb lohnt sich hier eine frühe kommunikative Planung besonders.
Ja. Im Auftrag von Venture-Capital- und Private-Equity-Gesellschaften übernehme ich die Marketingleitung auf Zeit in Portfoliounternehmen, vom Startup bis zum Mittelständler. Der Auftrag kann über den Investor oder direkt über das Unternehmen laufen.
Ja. Für Vakanzen, Elternzeit- und Krankheitsvertretungen in der Marketingleitung stehe ich als Interim Marketing Manager zur Verfügung. Profil und Referenzen schicke ich auf Anfrage innerhalb eines Tages.
Nach Aufwand auf Tagesbasis oder als Festpreis für abgegrenzte Bausteine, etwa eine Change Story oder ein Führungskräfte-Format. Beides ist möglich, der Aufwand steht vor Beginn fest. Bei längeren Mandaten arbeite ich mit einem monatlichen Kontingent, das planbar ist und mit Ihrem Projektbudget zusammenpasst.
Der Sitz ist München, die Kernregion reicht von München über Augsburg und Landsberg bis an den Ammersee. Mandate laufen über ganz Süddeutschland hinaus, ebenso in Österreich und in der Schweiz. Bei kommunikativer Begleitung ohne feste Präsenztage arbeite ich im gesamten deutschsprachigen Raum.
Sie schildern die Lage, ich sage Ihnen, was ich sehe und ob ich helfen kann. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.